Ei-Wissen

Wussten Sie, dass …

Aufbau des Eies

Außen schlicht.
Innen erstaunlich.

Ein kleiner Einblick in ein fein abgestimmtes Ganzes – von der schützenden Schale bis zum goldgelben Dotter.

Illustrierter Querschnitt eines braunen Hühnereis: Luftkammer oben am breiten Ende, golden gefärbter Dotter in hellem Eiklar und zwei feine Hagelschnüre. Schale Schalenhäute Eiklar Hagelschnüre Luftkammer Keimscheibe Dotter Dotterhaut
Das Hühnerei im Querschnitt
Schale & Schalenhäute
Die feste Kalkschale schützt das Ei. Feine Poren ermöglichen den Gasaustausch; direkt darunter liegen zwei dünne Schalenhäute.
Eiklar
Das durchscheinende Eiklar umgibt den Dotter. Es besteht überwiegend aus Wasser und enthält Proteine.
Dotter & Dotterhaut
Der goldgelbe Dotter enthält Fette und Proteine. Eine feine Haut hält ihn zusammen und grenzt ihn vom Eiklar ab.
Hagelschnüre
Zwei gedrehte, weißliche Eiweißstränge halten den Dotter in seiner Position. Sie gehören ganz natürlich zum Ei.
Luftkammer
Am breiten Ende liegt zwischen den Schalenhäuten eine kleine Luftkammer. Sie entsteht beim Abkühlen nach dem Legen.
Keimscheibe
Der kleine helle Fleck auf dem Dotter enthält das Erbmaterial der Henne.
Noch genauer hingeschaut

Das Eiklar besteht aus dünnflüssigeren und dickflüssigeren Schichten. Die beiden Hagelschnüre liegen an gegenüberliegenden Seiten des Dotters und stützen ihn im Eiklar.

Die Luftkammer sitzt am breiten Ende des Eies – zwischen der inneren und der äußeren Schalenhaut.

Gewichtsklassen

S, M, L
oder XL?

Die Buchstaben beziehen sich ausschließlich auf das Gewicht des Eies.

Skleinunter 53 g
Mmittel53 bis unter 63 g
Lgroß63 bis unter 73 g
XLsehr groß73 g und mehr

Haltungsformen

Platz, Licht
und Bewegung.

Die Ziffer am Anfang des Erzeugercodes zeigt die Haltungsform.

2

Bodenhaltung

Die Tiere bewegen sich frei im Stall. Nester, Sitzstangen, Futter- und Wasserstellen sowie eingestreute Bereiche ermöglichen Scharren, Sandbaden und Ruhen. Ein gutes Stallmanagement und moderne Lüftung sind entscheidend.

1

Freilandhaltung

Zusätzlich zu den Bedingungen der Bodenhaltung steht tagsüber Auslauf im Freien zur Verfügung. Pro Huhn sind mindestens vier Quadratmeter Auslauffläche vorgesehen.

0

Ökologische Erzeugung

Biohaltung verbindet Freilandzugang mit Vorgaben zur ökologischen Fütterung, Tierzahl und Flächennutzung. Unsere Bio-Eier stammen aus regionaler Partnerschaft.

Der Code auf dem Ei

Herkunft in
einer Zeile.

Beispiel: 2-DE-0713002

2Bodenhaltung – DEDeutschland – 0713002Betriebs- & Stallnummer

Der Erzeugercode macht Haltungsform, Herkunftsland und Erzeugerbetrieb nachvollziehbar. Verpackungen enthalten zusätzlich Packstellenangaben, Gewichtsklasse und Mindesthaltbarkeitsdatum.

Code extern prüfen

Häufige Fragen

Schon
gewusst?

Weitere Hinweise zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung bietet das Bundeszentrum für Ernährung.

Tipps vom BZfE
Wie viele Eier legt ein Huhn?

Je nach Rasse, Alter, Fütterung und Haltung liegt die durchschnittliche jährliche Legeleistung ungefähr bei 280 Eiern.

Legen braune Hühner braune Eier?

Nicht die Gefiederfarbe, sondern vor allem Rasse und Ohrscheibenfarbe geben einen Hinweis auf die Schalenfarbe. Hühner mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße, Tiere mit roten Ohrscheiben häufig braune Eier.

Schmecken braune und weiße Eier unterschiedlich?

Hinsichtlich Nährstoffen und Geschmack gibt es grundsätzlich keinen Unterschied. Fütterung, Frische und Zubereitung wirken sich stärker aus als die Schalenfarbe.

Wie lagert man Eier richtig?

Bewahren Sie Eier im Kühlschrank bei 2 bis 6 °C auf, am besten im Eierkarton mit der Spitze nach unten und getrennt von stark riechenden Lebensmitteln. Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum und vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen.

Wie funktioniert der Frischetest?

Legen Sie das Ei in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Ein frisches Ei bleibt flach am Boden liegen. Mit zunehmendem Alter wird die Luftkammer größer und das Ei richtet sich auf. Schwimmt es an der Oberfläche, sollten Sie es nicht mehr verwenden. Die Schwimmprobe zeigt das ungefähre Alter, nicht die Keimfreiheit; achten Sie zusätzlich auf Lagerung, Schale, Geruch und Aussehen.

Wie lange kocht ein Ei der Größe M?

Legen Sie ein kühlschrankkaltes Ei vorsichtig in leicht kochendes Wasser und messen Sie die Zeit ab dem Einlegen. Als Richtwerte gelten etwa 5 Minuten für weich, 7 bis 8 Minuten für wachsweich und 10 Minuten für hart. Die genaue Garzeit hängt unter anderem von Eiergröße, Ausgangstemperatur und Kochgerät ab.

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