Bodenhaltung
Die Tiere bewegen sich frei im Stall. Nester, Sitzstangen, Futter- und Wasserstellen sowie eingestreute Bereiche ermöglichen Scharren, Sandbaden und Ruhen. Ein gutes Stallmanagement und moderne Lüftung sind entscheidend.
Ei-Wissen
Aufbau des Eies
Ein kleiner Einblick in ein fein abgestimmtes Ganzes – von der schützenden Schale bis zum goldgelben Dotter.
Schale
Schalenhäute
Eiklar
Hagelschnüre
Luftkammer
Keimscheibe
Dotter
Dotterhaut
Das Eiklar besteht aus dünnflüssigeren und dickflüssigeren Schichten. Die beiden Hagelschnüre liegen an gegenüberliegenden Seiten des Dotters und stützen ihn im Eiklar.
Die Luftkammer sitzt am breiten Ende des Eies – zwischen der inneren und der äußeren Schalenhaut.
Gewichtsklassen
Die Buchstaben beziehen sich ausschließlich auf das Gewicht des Eies.
Haltungsformen
Die Ziffer am Anfang des Erzeugercodes zeigt die Haltungsform.
Die Tiere bewegen sich frei im Stall. Nester, Sitzstangen, Futter- und Wasserstellen sowie eingestreute Bereiche ermöglichen Scharren, Sandbaden und Ruhen. Ein gutes Stallmanagement und moderne Lüftung sind entscheidend.
Zusätzlich zu den Bedingungen der Bodenhaltung steht tagsüber Auslauf im Freien zur Verfügung. Pro Huhn sind mindestens vier Quadratmeter Auslauffläche vorgesehen.
Biohaltung verbindet Freilandzugang mit Vorgaben zur ökologischen Fütterung, Tierzahl und Flächennutzung. Unsere Bio-Eier stammen aus regionaler Partnerschaft.
Der Code auf dem Ei
Beispiel: 2-DE-0713002
Der Erzeugercode macht Haltungsform, Herkunftsland und Erzeugerbetrieb nachvollziehbar. Verpackungen enthalten zusätzlich Packstellenangaben, Gewichtsklasse und Mindesthaltbarkeitsdatum.
Code extern prüfenHäufige Fragen
Weitere Hinweise zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung bietet das Bundeszentrum für Ernährung.
Tipps vom BZfEJe nach Rasse, Alter, Fütterung und Haltung liegt die durchschnittliche jährliche Legeleistung ungefähr bei 280 Eiern.
Nicht die Gefiederfarbe, sondern vor allem Rasse und Ohrscheibenfarbe geben einen Hinweis auf die Schalenfarbe. Hühner mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße, Tiere mit roten Ohrscheiben häufig braune Eier.
Hinsichtlich Nährstoffen und Geschmack gibt es grundsätzlich keinen Unterschied. Fütterung, Frische und Zubereitung wirken sich stärker aus als die Schalenfarbe.
Bewahren Sie Eier im Kühlschrank bei 2 bis 6 °C auf, am besten im Eierkarton mit der Spitze nach unten und getrennt von stark riechenden Lebensmitteln. Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum und vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen.
Legen Sie das Ei in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Ein frisches Ei bleibt flach am Boden liegen. Mit zunehmendem Alter wird die Luftkammer größer und das Ei richtet sich auf. Schwimmt es an der Oberfläche, sollten Sie es nicht mehr verwenden. Die Schwimmprobe zeigt das ungefähre Alter, nicht die Keimfreiheit; achten Sie zusätzlich auf Lagerung, Schale, Geruch und Aussehen.
Legen Sie ein kühlschrankkaltes Ei vorsichtig in leicht kochendes Wasser und messen Sie die Zeit ab dem Einlegen. Als Richtwerte gelten etwa 5 Minuten für weich, 7 bis 8 Minuten für wachsweich und 10 Minuten für hart. Die genaue Garzeit hängt unter anderem von Eiergröße, Ausgangstemperatur und Kochgerät ab.
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